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• Regionale Lebensmittel bedürfen geringerer Transportstrecken und sparen damit Energie und klimaschädliche Treibhausgase.
• Lebensmittel-Transporte haben sich in Deutschland seit 20 Jahren verdoppelt - obwohl die pro Person verbrauchte Lebensmittelmenge kaum verändert ist.
• Unnötig sind deutschlandweite Transporte von Lebensmitteln, die sich auch in der Nähe produzieren lassen.
Treibhausgasemissionen durch verschiedene Transportmittel (pro transportierter Tonne und Kilometer = tkm)
Treibhausgasemissionen in Abhängigkeit von Transportentfernung und Transportmittel (Bezug München, g C02-Äquivalente/kg Lebensmittel)
• LKW's stoßen mehr Treibhausgase aus als die Bahn.
• Flug-Transporte bei Importen aus Obersee belasten das Klima etwa 80-mal mehr als Schiffs-Transporte - und bis zu 300-mal mehr als Erzeugnisse aus der Region. Per Flugzeug wird vor allem frisches, empfindliches Obst- und Gemüse transportiert.
Fazit:
Lebensmittel aus der Region tragen zum Klimaschutz bei. Importe per Flugzeug sind besonderes klimaschädigend - auch bei Bio-Produkten.
Zusatznutzen einer klimaschonenden Ernährung für mehr Nachhaltigkeit
• auch andere (nicht klimawirksame) Schadstoffemissionen werden geringer
• geringerer Lärm, geringerer Flächenverbrauch
• regionale Wirtschaftskraft wird gestärkt und ländliche Arbeitsplätze werden gesichert
• überschaubare Strukturen schaffen Transparenz und Vertrauen
• Ausreifen macht Lebensmittel schmackhafter, mehr wertgebende Inhaltsstoffe
Fachliche Konzeption
• Beratungsbüro für ErnährungsÖkologie, München, Dr. Karl von Koerber und Jürgen Kretschmer, www.bfeoe.de
• Technische Universität München, Wirtschaftslehre des Landbaues, Prof. Dr. Alois Heißenhuber, Fach Nachhaltige Ernährung (in Planung), www.wzw.tum.de/wdl
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